Unsere Rettungshunde sind als Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde ausgebildet nach den Richtlinien der BRH.

Wer kann die Suchhundestaffel alarmieren?

Unsere Notrufnummer: 071 511 42 61

 

Grundsätzlich kann jeder die Suchhundestaffel über Rettungs-Hunde- Einsätze informieren oder Alarmieren.

 

Wenn jemand über Suchmassnahmen in seiner Umgebung Kenntnis erhält, oder wenn aus seinem näherem Umfeld jemand gesucht wird. Der zuständige Einsatzleiter der Hundestaffel, wird sich nach erhalten der Einsatzinformation mit der zuständigen Polizeidienststelle in Verbindung setzen und weitere Einsatzinformationen zu sammeln. Erst wenn Polizei, Feuerwehr und Einsatzleiter der Suchhunde den Einsatz miteinander abgesprochen haben, wird die Staffel alarmiert. Oftmals erhält die Staffel Informationen aus der Bevölkerung über laufende, von der Polizei geführte Sucheinsätze und bietet sich dann der ermittelnden Behörde zur Unterstützung an. Vielerorts ist der Einsatz von unseren Such und Rettungshunden gerade bei Polizei und Feuerwehr noch unbekannt und wird daher nicht in Erwägung gezogen.

 

 

Wann sollten Such und Rettungshunde eingesetzt werden?

 

Vermisste Personen:

Das typische Beispiel für einen Such und Rettungs-Hunde-Einsatz ist die Suche nach verirrten oder verunglückten Personen im Wald. Immer dann, wenn Personen z.B nach einer Pilzsuche nicht zurückkehren oder sich von einer Wandergruppe entfernt haben, können Such und Rettungs-Hunde helfen. Schon oft wurden so Personen rechtzeitig gerettet, die erschöpft, durch plötzliche Erkrankung oder Sturz fremde Hilfe benötigten. Das trifft insbesondere auch auf verwirrte oder orientierungslose Personen zu, welche den Weg nach Hause nicht mehr finden.

 

Ist ein grösserer Suchbereich (Waldstück/Feld/Parkanlage usw.) einigermassen eingrenzbar oder besteht ein Anhaltspunkt für den Aufenthalt in einem bestimmten Bereich (Kind spielt oft dort oder wurde da gesehen), sollten Such und Rettungshunde eingesetzt werden. Im Gelände kann ein Such und Rettungshund mit seine Hundeführer einen Korridor von etwa 50 Metern Breite ( je nach Art des Einsatzgebietes) fünfmal schneller absuchen, als dies durch den Einsatz von mindestens 25 Helfern möglich wäre.

 

Wenn nach einem Verkehrs- oder anderem Unglücksfall Personen vermisst werden, die aufgrund eines Schock Zustandes umherirren und in einem bestimmten Bereich vermutet werden, helfen Such und Rettungshunde. (Sehr schweres Gelände für Mantrailer Hund)

 

Die Umgebung von Grossschadensstellen (z.B Zugsunglück ) sollte immer zur Sicherheit abgesucht werden, denn Erfahrungen haben gezeigt, dass oftmals Personen erst sehr spät etwa abseits gefunden wurden, die versucht hatten sich in Sicherheit zu bringen. bzw. verwirrt oder verletzt zusammengebrochen waren.

 

"Wichtig ist, dass eine Alarmierung schon unmittelbar nach der Alarmierung der Polizei erfolgt und nicht erst Stunden oder gar Tage später . So kann ein Verlust von kostbarer Suchzeit vermieden werden und das auffinden der vermissten Person verzögert sich nicht unnötig."

 

Verschüttete Personen:

In Trümmergelände sind Such und Rettungs-Hunde wesentlich schneller im Auffinden von verschütteten Personen, als jedes technische Ortungsgerät. Sie ermöglichen so frühzeitig den gezielten Einsatz von Rettungsmassnahmen. Immer dann ,wenn Gebäude eingestürzt sind oder durch Gasexplosionen Verschüttete nicht ausgeschlossen werden können, müssen Such und Rettungs-Hunde eingesetzt werden. Einsätze bei Erdrutschen oder eingestürzten Gräben usw. sind ebenfalls denkbar.

 

Für weitere Fragen wenden sie sich an dogswork@dogswork.ch

 

© 2018 Suchhundestaffel Team Dogswork