Unsere Rettungshunde sind als Flächensuchhunde und Trümmersuchhunde ausgebildet nach den Richtlinien der BRH.

Was sind Suchhunde?

Such und Rettungshunde sind besonders ausgebildete Hunde, die keine Fährten oder Spuren benötigen um vermisste Personen aufzufinden. Sie nehmen die menschliche Witterung auf und sind trainiert, hilfebedürftige Menschen im Gelände oder unter Trümmern aufzuspüren.

 

Rettungshunde können auch nachts, wenn nötig und unter ungünstigen klimatischen Bedingungen eingesetzt werden. Sie lassen sich weder durch optische oder akustische Reize ( Einsatzhorn, Aggregate, Feuer, Rauch etc.) noch durch andere Hilfskräfte von der Arbeit abbringen. Sie haben gelernt, auch in grosser Höhe über Gitter, Bretter und Leitern zu gehen und in Trümmergelände auf die Trittsicherheit des Untergrundes zu achten.

 

Die Rettungshunde sind ausgesprochen menschenfreundliche Hunde ohne jede Aggressivität, Menschen und Tieren gegenüber. Sie werden darauf trainiert, selbst ängstlich um sich schlagende Personen nicht anzugreifen. Die  gesamte Such und Rettungshundearbeit wird ausschliesslich durch hoch motivierte und bestens ausgebildete Hundeführer durchgeführt. In konkreten Einsatzfällen stehen die Einsatzkräfte rund um die Uhr zur Verfügung, wenn es um die Rettung von Menschen geht.

 

Da zur Suche nach Verschütteten nur einzelne Rettungshunde eingesetzt werden können, kann immer und sehr schnell ein Team zur Verfügung stehen. Die Alarmierungsschwelle bei Vermissten kann gerade am Wochenende sehr niederig angesetzt werden.

 

Gelände und Flächensuchhunde

 

Im Gelände und auf grossen Flächen kann ein Rettungshunde innerhalb einer Suchkette einen Korridor von 50 Metern Breite absuchen.

 

Eine Gruppe von 5 Teams der Such und Rettungshundestaffel sucht so als Suchkette einen Bereich von 250 bis 300 Metern auf einer Länge von etwa 5 Kilometern ab. Durch Einteilung eines Suchgebietes in Planquadrate und ggf. Einsatz mehrerer Gruppen oder Rettungshundestaffeln, können selbst grössere Waldgebiete innert kürzester Zeit abgesucht werden.

 

Versteckte oder verdeckt liegende Menschen, sogar auf einem Hochsitz verunglückte oder im Gestrüpp verborgene Personen werden von Such und Rettungshunden gefunden.

 

Trümmersuchhunde

 

Ein weiterer Tätigkeitsbereich ist der Einsatz zur Suche von Verschütteten oder dem Verdacht von verschütteten Personen. Der Such und Rettungshund kann bis zu einer Tiefe von etwa 5-8 Metern unter Trümmern und Geröll verschüttete Personen aufspüren. Dabei ist der Rettungshund darauf trainiert, auch weitab von seinem Hundeführer zu arbeiten und durch Kommandos oder Handzeichen geleitet zu werden. So werden Einsturzgefährdete oder für den Menschen unzugängliche Bereiche erreicht. Such und Rettungshunde können auch in ein schwieriges Gelände oder Trümmerbereiche abgeseilt oder mittels Hubretter der Feuerwehr abgeseilt und eingesetzt werden. Selbst eine Negativanzeige (der Hund stellt keine menschliche Witterung fest) kann helfen. Suchbereiche einzugrenzen oder die Entscheidung unterstützen, schwere Räumgerät einzusetzen.

Bundesverband Rettungshunde

Der Bundesverband Rettungshunde ist die größte Rettungshunde-Organisation in Deutschland mit 70 Rettungshundestaffeln und rund 520 geprüften Rettungshunden.

 

Unsere Einsatzteams:

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